Die Brüder Löwenherz Wiki
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Der Matthishof war ein Hof im Heckenrosental in Nangijala. Er gehörte Matthias, nach dem er benannt war.

Geschichte

Auf dem Matthishof gab es den Schlupf, eine kleine, geheime Kammer ohne Fenster und Türen. Nur durch eine Luke hinter dem Schrank konnte man herein- und hinauskommen. Darin gab es eine Matratze zum Schlafen und eine alte Stalllaterne, die das Dunkel etwas erhellte. Er war das Versteck von Jonathan Löwenherz und Orwar. Auch Karl Löwenherz und die Pferde Grim und Fjalar lebten für einige Zeit auf dem Matthishof. Obwohl der dicke Tengilsoldat Dodik den Hof bewachte, fand er nicht heraus, wer dort versteckt war.

Bevor Jonathan Orwar aus der Katlahöhle befreite, kamen viele Menschen zum Matthishof, um sich von ihm zu verabschieden. Auf dem Matthishof schmiedeten Jonathan, Orwar, Matthias und Sophia später Pläne für den großen Kampf.

Nach dem Kampf kam Sophia zum Matthishof, um sich von den Brüdern Löwenherz zu verabschieden. Außerdem weinte sie, weil Matthias im Kampf gefallen war.

Nachdem Karl und Jonathan Katla getötet hatten, saßen sie an einem Lagerfeuer. Sie waren traurig über Matthias' Tod und darüber, dass eine von Katlas Flammen Jonathan berührt hatte, was dazu führte, dass er gelähmt wurde. Um wieder gesund zu werden, musste er nach Nangilima kommen. Deshalb sprang Karl mit Jonathan auf dem Rücken in einen Abgrund, weswegen sie in Nangijala starben und nach Nangilima kommen.

Aus einem Brief von Astrid Lindgren geht hervor, wie es den Brüdern weiter erging:

Matthias weinte vor Freude, als Karl und Jonathan auf dem Matthishof im Apfeltal ankamen. In einer Ecke in Matthias' Obstgarten stand ein riesiger Apfelbaum, in dem Karl sich mit Jonathans Hilfe eine Hütte baute. Matthias kletterte auch einmal hoch, aber bald wieder runter. Auch ein Pferdestall gehörte zum Matthishof. Dort lebten Grim, Fjalar und Matthias' graues Pferd Sturkas. Jonathan und Karl ritten durch die Wälder, so wie Jonathan es angekündigt hatte. In den Wäldern von Nangilima lebten Wildhunde. Einer von ihnen kam eines Abends an ein Lagerfeuer von Karl und Jonathan und Karl streichelte ihn. Der Wildhund blieb bei ihm und bekam den Namen Mecke.

Später kam auch die Mutter von Karl und Jonathan nach Nangilima. Zuerst war sie in Nangijala gewesen und Sophia hatte sich um sie gekümmert, bevor beide zusammen nach Nangilima kamen. Die beiden wohnten in einem Haus in der Nähe des Matthishofes.

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