Die Brüder Löwenherz Wiki
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Die Katlahöhle war eine Höhle im Katlaberg, einem der Berge im Land Karmanjaka.

Geschichte

Vermutlich schlief das Drachenweibchen Katla Tausende von Jahren in der Katlahöhle. Eines Morgens wachte sie auf, kam aus ihrer Höhle und in die Burg des Tyrannen Tengil. Dort griff sie die Tengilmänner mit ihrem Feuer an. Tengil rannte um sein Leben und wollte mit einer Kriegslure seine Soldaten zu Hilfe rufen. Als Katla den Ton der Kriegslure hörte, wurde sie zahm. Seitdem gehorchte sie Tengil. Allerdings hatte er die Katlahöhle schon als Gefängnis benutzt, als Katla noch geschlafen hatte, ohne dass jemand von ihr wusste, weswegen am Ausgang ein Bronzetor stand und Katla durch einen anderen Weg aus der Höhle gekommen war.

Nach einiger Zeit erwischten Tengils Soldaten den Widerstandskämpfer Orwar und sperrten ihn in die Katlahöhle, wo er darauf warten sollte, dass Katla ihn töten würde. Allerdings suchten die Brüder Jonathan und Karl Löwenherz Orwar, um ihn zu retten, da Jonathan meinte, dass es ohne Orwar keine Hoffnung mehr für das Heckenrosental geben würde. Auf dem Weg begegneten sie Katla, welche brüllte. Dies war ein bis zu Tengils Burg hörbares Warnsignal. Deshalb mussten Karl und Jonathan weiter reiten, damit Tengils Soldaten sie nicht entdeckten. Sie versteckten ihre Pferde Grim und Fjalar in einer Felskluft unterhalb des Katlabergs. Danach beschloss Jonathan, einen anderen Weg in die Katlahöhle zu finden, da es das Bronzetor schon gegeben hatte, als Katla noch geschlafen hatte. Schließlich befanden sie sich über der Felswand mit dem Bronzetor. Drei Tengilmänner standen dort und spielten mit Würfeln. Ein vierter kam mit einem leeren Essnapf. Die Tengilmänner sprachen darüber, dass Katla noch an diesem Abend auf Orwar wartete. Karl und Jonathan kehrten traurig zu ihren Pferden zurück. Sie glaubten, es sei zu spät, um Orwar noch helfen zu können. Aber dann kam ein Fuchs aus der Katlahöhle. Jonathan fand den Eingang, aus dem der Fuchs gekommen war, und Karl und Jonathan betraten die Grotte, obwohl Jonathan Karl anbot, bei den Pferden zu warten. In der Katlahöhle war es sehr dunkel. Karl vermutete, dass sich möglicherweise Tausende von Drachen in der Katlahöhle befanden und sie für Tengil ein vortreffliches Gefängnis war. Sie mussten kriechen und zum Teil schwimmen. Einmal fiel Karl beinahe in einen Abgrund, aber Jonathan rettete ihn. Allerdings verlor Karl dabei eine Fackel. Sie kamen durch einen sehr engen Gang in eine große Höhle, in der sie Orwar fanden. Nachdem Jonathan gesagt hatte, wer er war und warum er gekommen war, kam jedoch ein Tengilmann durch das Bronzetor. Karl weinte. Der Tengilmann stellte eine Laterne in Orwars Käfig und kündigte ihm an, dass die Schwarzen Schergen schon unterwegs seien, um ihn zu Katla zu bringen. Es gelang den Brüdern, Orwars Käfig zu zerstören. Jonathan schleppte Orwar in den Bereich, aus dem die Brüder gekommen waren. Doch dann hörten sie das Tor quietschen und versteckten sich. Mehrere Tengilmänner mit Laternen kamen und merkten, dass Orwar geflohen war. Jonathan führte Orwar durch den Gang, während Karl kaum genug Kraft hatte, sich selbst aus dem Gang zu schleppen. Die Tengilmänner brachten Bluthunde mit, doch diese trauten sich nicht, Karl, Jonathan und Orwar zu verfolgen. Als sie bei Grim und Fjalar ankamen, war es schon Morgen. Alle drei schliefen erschöpft ein. Erst Abends wurden sie wach und Jonathan meinte, dass sie aus Karmanjaka raus mussten, bevor es dunkel wurde. Orwar konnte es kaum fassen, dass er frei war und bedankte sich bei Jonathan und Karl für seine Rettung. Danach brachte Jonathan Orwar zu Matthias.

Katla selbst war nach ihrem Schlaf nie wieder in die Katlahöhle zurückgekehrt, sondern wurde von Tengil in einer Höhle am Karmafall gehalten. Zudem wollten Tengil und Jossi auch Sophia und Hubert in der Katlahöhle sehen. Das wurde aber nichts, weil Tengil schließlich besiegt wurde.

Außerhalb des Buches

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